DRK-Fulda hilft Flutopfern mit Sonderedition des

„Die Fernsehbilder vermitteln noch einen geschönten Eindruck. Aber direkt vor Ort die Zwangsevakuierten zu erleben, die alles verloren haben und denen nichts mehr geblieben ist außer der Tasche mit den Papieren, das ist für uns in Fulda unvorstellbar. Tag und Nach fliegen Hubschrauber und auf den Straßen sind Panzer unterwegs. Wir fühlten uns eher schon wie im Krieg“, so beschreibt Christian Erwin, Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Fulda seine Erlebnisse. Er führte als Einsatzleiter eine 25köpfige Einheit des Fuldaer DRK vom 12. bis 18. Juni im Überflutungsgebiet bei Havelberg im Landkreis Stendal.

 

Die Fuldaer betreuten rund um die Uhr insgesamt 100 Zwangsevakuierte. Zurück in die Heimat brachte er den Wunsch mit, etwas für die Flutopfer zu tun. Entstanden ist daraus eine spezielle Edition des Fuldaer Rucksacks mit Schwartemagen, Brot und einem hochwertigen Erste Hilfe Paket, von dessen Verkaufspreis in Höhe von 24,95 Euro jeweils fünf Euro für die Flutopfer gespendet werden.

 

IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schunck und Regionalmanager Christoph Burkard übergaben jetzt die ersten 20 Fuldaer Rucksäcke an DRK-Geschäftsführer Christoph Schwab und Madeleine Vogt, Leiterin des neu geschaffenen DRK Knotenpunkts für Engagierte in der Fuldaer Karlstraße 13. Der Knotenpunkt informiert über die Angebote des DRK und begleitet Menschen, die sich sozial engagieren wollen.

 

Der im Rahmen der Markenkampagne FD aufgelegte Fuldaer Rucksack ist dort ab sofort zu den üblichen Geschäftszeiten, montags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 16.00 Uhr erhältlich.