EDAG als Top-Innovator ausgezeichnet

Engineering Dienstleister EDAG bei „Top 100“ erfolgreich: Ehrung durch Ranga Yogeshwar beim Deutschen Mittelstands-Summit in Essen

Die EDAG wurde am vergangenen Freitag in den exklusiven Kreis der Top-100 Innovatoren aufgenommen. Seit über 20 Jahren steht das „Top 100“-Siegel für Innovationskraft, Wissensdurst und Teamgeist. Am 27. Juni 2014 erhielten die erfolgreichsten Ideenschmieden Deutschlands erneut die begehrte Auszeichnung: „Top 100“. Mentor Ranga Yogeshwar ehrte vor über 1.000 Gästen die Unternehmen im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits in Essen.

 

Die mit dem „Top 100“-Award ausgezeichnete EDAG überzeugt mit innovativen Prozessen. Als führender Engineering-Dienstleister entwickelt das Unternehmen Module und Fahrzeuge für die Automobilindustrie. Als internationale Nummer Eins der Branche konzipiert und erstellt der Top-Innovator ebenso Produktionsanlagen für Karosseriebau und Fahrzeugmontage.
Einen innovativen Ansatz präsentierte die EDAG jüngst auf dem Internationalen Auto-Salon in Genf: Eine Konzeptstudie für die zukünftige werkzeuglose Herstellung von Fahrzeugkarosserien und Strukturbauteilen im 3D-Druck (Generative Fertigung). In diesem Bereich hat EDAG zudem anhand eines generativ gefertigten Gehäuses für „Leistungselektronik“ eine praxisnahe Lösung dieser neuen Fertigungsmethode und zudem Beiträge zum Leichtbau in Carbonfasern, Magnesium und Stahl präsentieren können.

 

Innovationen wie diese gelingen, weil der Vorstand zum Ideenaustausch in all seinen weltweiten Teams anregt. Unterstützt wird dieses Innovationsmanagement durch die EDAG Competence Center in den strategischen Themen „Leichtbau“ und „Elektromobilität/CarIT“, regelmäßige Innovationskreise über spezielle Netzwerke im Intranet und mit Hilfe einer Open-Door-Policy. Verbesserungsvorschläge dokumentiert das Unternehmen parallel in einem KAIZEN-System und begleitet den Prozess der Beurteilung und der Umsetzung in die Praxis.

 

Innovationsdienstleistungen sind der größte Treiber im EDAG-Geschäftsmodell. Deshalb ist der Vorstand in alle Prozesse eingebunden und hat stets die Entwicklung von Neuerungen und Verbesserungen im Blick. Hierdurch identifiziert das Unternehmen neue Geschäftsmodelle frühzeitig und hat gleichzeitig den Markt im Auge.
Häufig entwickelt das Unternehmen neue Lösungen gezielt für seine internationalen Kunden, den führenden Automobilherstellern. „Innovationsimpulse entstehen bei uns auch durch gutes Zuhören. So erfahren wir welche Bedürfnisse der Kunde wirklich hat und können dann gezielte Lösungen entwickeln“, beschreibt Dr.-Ing. Martin Hillebrecht, Leiter des Competence Centers Leichtbau, Werkstoffe und Technologien.

 

Auch für den CTO Jörg Ohlsen ist der Erfolg bei „Top 100“ etwas ganz Besonderes: „ Sich nie mit dem Status quo zufrieden zu geben, sondern immer hungrig nach Verbesserung zu bleiben, ist die Haltung unserer Marke EDAG. Damit verbessern wir uns, die Leistung unserer Kunden und nicht zuletzt die Mobilität von morgen. Das Top 100 Siegel ist eine wundervolle Bestätigung für diesen Anspruch und der Lohn für unsere Innovationsleistung.“

 

Mit der Auszeichnung festigt die EDAG ihren Ruf als innovativer und führender Entwicklungspartner der Automobilindustrie.

 

 Der Wettbewerb „Top 100“

Dem Sprung in die „Top 100“ geht ein anspruchsvolles Auswahlverfahren voraus. Der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien haben die Bewerbungen von 247 Unternehmen geprüft. 148 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung als Top-Innovator. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg.
„Den ‚Top 100’ gelingt es in herausragender Weise, ihre Ideen in Markterfolge zu verwandeln. Das ist die Hürde, an der viele andere Unternehmen scheitern. Die Top-Innovatoren meistern diese Herausforderung mit einem ausgeprägten Teamgeist, effizienten Prozessen und häufig auch mit der frühzeitigen Einbindung von Kunden und externen Partnern in die Entwicklung“, sagt Prof. Franke.
Wie gut die diesjährigen „Top 100“ sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen: 65 nationale Marktführer und sogar 21 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren knapp 2.100 nationale und internationale Patente an. Die Innovationskraft beschert den Unternehmen einen bemerkenswerten Erfolg: 82 Prozent von ihnen wuchsen von 2011 bis 2013 über ihrem jeweiligen Branchendurchschnitt – und zwar im Durchschnitt um beachtliche 22 Prozentpunkte. 41,6 Prozent ihres Umsatzes erwirtschafteten sie mit Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen. Zum Vergleich: Im Durchschnitt aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland liegt dieser Wert bei nur 6,8 Prozent. 62 Prozent der „Top 100“ sind Familienunternehmen.

 

Der Mentor
Mentor von „Top 100“ ist der Journalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar.

 

Wissenschaftliche Leitung und Kooperationspartner
Seit 2002 liegt die wissenschaftliche Leitung in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für 
Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien. 
Frankes Forschungsschwerpunkte sind Entrepreneurship, Innovationsmanagement und Marketing. Der Wissen-schaftler ist weltweit einer der führenden Experten für User-Innovation. „Top 100“-Projektpartnerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung. Mehr Infos unter www.top100.de.

 

compamedia, Mentor der besten Mittelständler
Die 1993 gegründete compamedia GmbH organisiert mit 19 Mitarbeitern die bundesweiten Unternehmensvergleiche „Top 100“, „Top Job“ und „Top Consultant“ und hat die Werte-Allianz „Ethics in Business“ ins Leben gerufen. Sie begleitet und prämiert damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Innovation, Personalmanagement, Beratung und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung Hervorragendes leisten. compamedia arbeitet in allen Projekten mit namhaften Universitäten zusammen.