30.08.2018

Gründerpreisträger HOWA mit spannenden Einblicken an der Eduard-Stieler-Schule

Eine Unternehmensgründung ist kein Kinderspiel - schon gar nicht in der Gastronomie. Dass sich daraus mit viel Herzblut und Arbeitseifer aber auch eine Erfolgsgeschichte schreiben lässt, zeigte Stephan Thomas Krause, geschäftsführender Gesellschafter und Mitgründer der HOWA Management GmbH, im Rahmen des traditionellen Gründerfrühstücks der Region Fulda GmbH.

 

Über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung zum Gründerfrühstück in die Eduard-Stieler-Schule gefolgt. „Wir öffnen die Türen des ‚Restaurants‘ natürlich gerne für Impulse von außen“, freute sich Schulleiter Jörg Demuth über den Besuch des Fuldaer Gründernetzwerks. „Gerade für unsere Studierenden ist das heute eine tolle Gelegenheit, wichtige Kontakte zu knüpfen“, ergänzte Margit Goldstein, Leiterin der Hotelfachschule.

Gemeinsam mit seiner Innendienstkoordinatorin Ellen Hornbogen gab HOWA-Gründer Stephan Thomas Krause einen spannenden Einblick in seine Gründungserfahrungen in der Gastronomiebranche. Zusammen mit Geschäftspartner Mario Sebastian Fertig hatte Krause HOWA im Jahr 2016 gegründet. Im vergangenen Jahr wurden sie mit dem Hessischen Gründerpreis in der Kategorie „Geschaffene Arbeitsplätze“ ausgezeichnet.

„Unseren Weg in die Selbstständigkeit haben wir nie bereut“, so der Jungunternehmer. „Aber es funktioniert nur, wenn man den richtigen ‚Gründergeist‘ mitbringt und dazu bereit ist, täglich 16 Stunden und mehr zu arbeiten.“ Das Gastronomie-Unternehmen mit Sitz in Gersfeld beschäftigt inzwischen über 60 Mitarbeiter und führt aktuell neun Gastronomiebetriebe in Hessen und Bayern.

Hinter der beachtlichen Zahl der Betriebe steckt eine gezielte Strategie: das eigene Personal soll möglichst effizient und bedarfsorientiert eingesetzt werden. Dass die Strategie aufgeht, zeigte auch der Gewinn des Hessischen Gründerpreises. Dabei ist gerade in der Gastronomie der Fachkräftemangel besonders spürbar. Aktuell hat auch HOWA etwa 30 Stellen und 15 Ausbildungsplätze ausgeschrieben. Gleichzeitig ist es für Fertig und Krause wichtig, verlässliche Führungskräften im Unternehmen zu etablieren.

Neben dem „Wirtshauskonzept“ setzt HOWA inzwischen auch verstärkt auf einen eigenen Catering-Service für externe Events. Gerade für das Thema Catering sei es ungemein wichtig, in der Region gut vernetzt zu sein, erklärt Krause.

„Die Kontaktpflege und das Netzwerken sind auch wichtige Bestandteile des Gründerfrühstücks“, ergänzte Roland Frormann von der Region Fulda GmbH. Gleichzeitig bedankte er sich bei den Studierenden der Hotelfachschule, die mit einer großen Auswahl süßer und herzhafter Leckereien für das leibliche Wohl bestens gesorgt hatten.

Das nächste Gründerfrühstück findet am 12. Oktober statt, zuvor lädt die Region Fulda GmbH zum 11. Fuldaer Innovationsabend am 20. September ein. Alle Informationen unter www.gruender-region-fd.de