Ingenieurbüro TWB-Preisträger im Innovationswettbewerb ausgezeichnete Orte im Land der Ideen

Das Ingenieurbüro für technischwissenschaftliche Berechnung TWB ist Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015

 


Zum Wettbewerbsthema „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ liefert die Softwarelösung in der Kategorie Wirtschaft eine Antwort auf die Frage, die mittelständische Unternehmen ihre Produkte in puncto Strömungsverhalten mit Hilfe einer Software optimieren und effi zient weiterentwickeln können. Ob Verbrennungsmotoren, Propeller, Pumpen, Ventilatoren oder Windturbinen: Bei der Entwicklung neuer Produkte in der Automobil-, Energie- oder Lebensmitteltechnik ist die Untersuchung des Strömungsverhaltens von Luft oder Flüssigkeiten unverzichtbar. Mithilfe der Software „made in FD“ können auch mittelständische Unternehmen ohne eigene Simulationsabteilungen ihre Produkte virtuell optimieren odertesten. So hat TWB  beispielsweise zusammen mit der Fachhochschule Frankfurt am Main ein Windströmungsmodell entwickelt, mit dessen Hilfe Betreiber wirtschaftlich lohnende Standorte für kleinere Windanlagen finden können.
Den digitalen Wandel gestalten.

 

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs gemeinsam Ideen und Projekte aus, die einen positiven Beitrag zur Gestaltung einer vernetzten Welt leisten und Antworten auf die Herausforderungen des digitalen Wandels geben. Matthias Möller, Filialdirektor der Deutschen Bank Fulda, überreichte Dr. Karl Georg Stapf die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort“ und betonte: „TWB ist ein hervorragendes Beispiel für die lebendige und leistungsfähige Innovationskraft hierzulande. Mit seiner Software gestaltet das Unternehmen den digitalen Wandel – nicht nur für das eigene Geschäftsmodell, sondern vor allem auch für seine mittelständischen Kunden.“ IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schunck bezeichnete in seinem Grußwort den Werdegang von Stapf als eine beispielhafte Erfolgsgeschichte für Existenzgründer und Jungunternehmer in der Region Fulda.

 

 

Seit 2011 im ITZ Fulda

Stapf betreibt sein Ingenieurbüro für technische-wissenschaftliche Berechnungen seit dem Jahr 2011 im  Informationstechnologie-, Gründer und Multimediazentrum und beschäftigt vier Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die erste war übrigens seine Mutter, die sich um die Buchhaltung kümmert. Fulda war auch deshalb ein guter Ort für den Ingenieur, weil er hier nicht nur sein Unternehmen weiterentwickelte, sondern auch eine Familie gründete. Der gebürtige Ostheimer fühlt sich in der Region sichtlich wohl, privat wie beruflich. Das liegt nicht zuletzt daran, dass er sehr schnell Zugang zu den wirtschaftlichen Netzwerken fand. Stapf ist Mitglied im Engineering-High-Tech-Cluster Fulda und besucht regelmäßig die Veranstaltungen des Gründernetzwerks. Letztlich waren es diese Netzwerkerfahrungen, so der 34-Jährige, die ihn  rückblickend auf die fünf Jahre seiner Selbstständigkeit etwas melancholisch stimmen: „Wenn ich noch einmal die Möglichkeit hätte, würde ich nicht mehr alleine gründen, sondern mir von Anfang an einen (Sparrings-)Partner suchen, weil man sich ohne auch leichter verrennen kann.“

 

Verrannt hat sich der promovierte Maschinenbauingenieur zum Glück nicht. Bis jetzt läuft alles hervorragend. Das Jahr 2015 verspricht das bislang beste Geschäftsjahr zu werden. „Wo früher nach der Trial-and-Error-Methode die richtige Lösung gesucht wurde, kann ich mit meiner Strömungssoftware die Prozesse am Bildschirm simulieren und optimale Lösungen finden.