Investition in die Zukunft - Schrimpf Group GmbH

Trotz der über 135-jährigen Unternehmensgeschichte blicken die Verantwortlichen der Fuldaer Schrimpf Group nicht zurück, sondern nach vorn. In diesen Wochen beginnen die Bauarbeiten für den neuen Firmensitz im Industriegebiet Fulda-Lehnerz. Dort errichtet der Spezialist für innovative und exklusive Bauelemente auf 4000 Quadratmetern Gesamtfläche eine moderne Unternehmenszentrale mit Schulungszentrum und angegliedertem Business-Hotel.

 

 

Der Gedanke an einen neuen Unternehmenssitz sei in den letzten fünf Jahren gereift, sagt Verkaufsleiter Martin Schrimpf. Der Elektromeister führt das 1885 gegründete Traditionsunternehmen in vierter Generation. „In unseren Überlegungen spielte natürlich auch eine Rolle, wie es weitergeht, wenn ich mich eines Tages aus dem aktiven Geschäft zurückziehe“, erklärt der 60-Jährige. Und so wurden auch in der Geschäftsführung bereits die Weichen in Richtung Zukunft gestellt. „Unsere Tochter Jennifer ist als Prokuristin und Gesellschafterin unserer 2014 gegründeten GmbH bereits heute in alle Entscheidungen involviert und führt unser Familienunternehmen in fünfter Generation fort“, so Martin Schrimpf.

 

 

Spezialist für hochwertige Bauelemente

 

Im Jahr 1984 stieg Schrimpf in den damaligen Heizungs- und Sanitärbetrieb seines Vaters August ein. Über die Spezialisierung auf Antriebe für Tore fanden hochwertige Bauelemente Einzug in das Portfolio des Unternehmens, das heute zu den führenden Experten im Bereich Türen, Tore und Fenster sowie vor allem für Alu-Lamellendächer zählt. Die Schrimpf Group vertreibt die Bauteile im Einzel- wie im Großhandel und hat sich einen europaweiten Stammkundenkreis aufgebaut.

„Die positive Unternehmensentwicklung führt dazu, dass wir an unseren aktuellen Standorten in den Industriegebieten Münsterfeld und Rodges die Kapazitätsgrenzen längst erreicht haben“, so der Verkaufsleiter. Auch die Corona-Pandemie zeige keine negativen Auswirkungen auf das laufende Geschäft – eher sei das Gegenteil der Fall. Durch absehbares Wachstum im Bereich Online- und Großhandel werde der Platzbedarf zusätzlich weiter steigen.

 

 

Neue Produktion von Lamellendächern

 

Der für Ende 2022 geplante Umzug wird dem Unternehmen aber auch ganz neue Möglichkeiten zur Weiterentwicklung geben. So ist beispielsweise der Aufbau einer eigenen Produktion von Lamellendächern vorgesehen. Zusätzlich werden durch den Betrieb des angegliederten Hotels sowie der Tagungsräume ganz andere Geschäftsfelder erschlossen. Mit dem Umzug wird die Schrimpf Group ihre Mitarbeiterzahl von aktuell 20 annähernd verdoppeln. In dem Neubau sollen auch Ausstellungs- und Schulungskapazitäten für zahlreiche europäische Geschäftspartner geschaffen werden.

Das Businesshotel und die Eventlocation sollen aber auch durch andere Unternehmen sowie für private Feiern genutzt werden können. „Schon jetzt erhalten wir viel Zuspruch von Firmen, die in Fulda-Lehnerz angesiedelt sind“, sagt Martin Schrimpf und ist sich sicher, dass speziell im dortigen Industriegebiet ein großer Bedarf an Übernachtungs- und Tagungskapazitäten bestehe. Der Tagungs- und Wirtschaftsstandort Fulda kann von dem neuen Angebot nur profitieren.

 

 

Christian Vey, www.region-fulda.de