31.07.2018

Medizinernachwuchs in Fulda - die angehenden Ärzte sind von der Region Fulda begeistert

Im Rahmen des Willkommensprogramms, das die Region Fulda GmbH für 42 angehende Ärztinnen und Ärzte anbot, konnten die Vorzüge von Stadt und Region Fulda abwechslungsreich vorgestellt werden. Die Studierenden der Philipps-Universität Marburg, die am Klinikum Fulda derzeit Seminare oder das Praktische Jahr absolvieren, lernten die Stadt und Umgebung mit einer Gästeführung, einem Vortrag zur Wirtschaft der Region sowie einem Ausflug in die Rhön kennen. Die Region Fulda GmbH bietet im Rahmen des Standortmarketings regelmäßig ein Willkommensprogramm für die Studierenden der medizinischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg an. Ziel ist es, dem Medizinernachwuchs für eine spätere Tätigkeit in Fulda zu begeistern. „Solche Zusammentreffen sind gut für die Region und gut für das Klinikum. Sie zeigen die Vorzüge der Stadt und der Region. Wir können unsere zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - Fachkräfte, die wir brauchen - schon während des Studiums ansprechen für uns zu gewinnen.“, so Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel, Sprecher des Vorstandes des Klinikums Fulda.
Erster Programmpunkt war eine Gästeführung, deren Fokus auf dem „Medicus“ lag. „Fulda ist sehr offen und individuell. Die Menschen sind äußerst freundlich. Auch die Architektur der Barockzeit und das Grün des Schlossgartens haben mich sehr angesprochen“, lobt Sören Baumgardt (32) aus Bremen, der gerade sein Praktische Jahr am Klinikum absolviert, die Barockstadt. Regionalmanager Christoph Burkard lud anschließend gemeinsam mit seinem Team zu einem Vortrag über die Wirtschaftsregion Fulda in das Gebäude der IHK ein.
Dem informativen Vortrag folgte eine Busfahrt in die Rhön. Während einer kleinen Wanderung vom Grabenhöfchen zum Fuldaer Haus, konnten die Medizinstudenten die Rhöner Luft schnappen und die üppige Landschaft genießen. Der Abend klang im Fuldaer Haus bei einem gemeinsamen Essen aus. „Die Gegend ist sehr schön. Die Veranstaltung ist sehr aufschlussreich gewesen. Die Leute hier sind alle zuvorkommend und nett“, meint Andrea Berlin (29), Medizinstudentin an der Universität Marburg.

Seit nun fast vier Jahren arbeitet das Klinikum Fulda mit der Philipps-Universität Marburg eng zusammen. Das Campus-Fulda-Modell, das den Studenten angeboten wird, ermöglicht ihnen ihre
Medizinerausbildung teilweise in Fulda zu machen. Im Klinikum besuchen sie Seminare und absolvieren Block-Praktika und das praktische Jahr (PJ), welches im letzten Jahr des Medizinstudiums vorgesehen ist. So kann der Fuldaer Campus eine praxisnahe Arbeit garantieren. Bis zu 120 Ärzte und Ärztinnen bildet das Klinikum jährlich aus und kann diese als potenzielle Fachkräfte übernehmen. „Das Klinikum nimmt seine Verantwortung für eine gute Versorgung der Bürgerinnen und Bürger gerne wahr. Die potenziellen zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen wir durch Teamwork, Kompetenz und zukunftsorientiertem Denken überzeugen und ihnen ein gutes Arbeitsumfeld bieten. Davon profitieren unsere Patientinnen und Patienten, die einen Anspruch auf eine qualifizierte und sichere Behandlung haben und Geborgenheit erfahren. In den letzten Jahren hat sich die Klinik sowohl wirtschaftlich als auch qualitativ weiterentwickelt, auch die Zusammenarbeit untereinander hat sich weiter verbessert. Treffen wie diese sind nicht nur unterhaltsam, sie dienen auch der Weiterentwicklung des Klinikums und werben für die ganze Stadt“, erläuterte Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel abschließend.


Insgesamt fand der Ausflug bei allen Teilnehmern großen Anklang. „Das Klinikum Fulda ist für die Region Fulda ein wichtiger Standortfaktor, nicht nur als größter Arbeitgeber, sondern auch als Eckpfeiler der medizinischen Versorgung auf hohem Niveau. Insofern genießt für uns die Sicherstellung des Medizinernachwuchses für unser "5. Hessisches Universitätsklinikum" höchste Priorität.“, sagt Christoph Burkard, Geschäftsführer der Region Fulda GmbH, zufrieden über den Erfolg des Abends.