Papillon Paragliding - Auf geht's: Sicher fliegen

Papillon Paragliding - Auf geht's: Sicher fliegen

Die Wasserkuppe gilt als Berg der Flieger. Neben der Motor- undSegelflugschule ist hier auch die wohl weltweit größte Gleitschirmflugschule beheimatet. Mit kontinuierlich steigenden Schülerzahlen und mehreren Standorten in Deutschland und Österreich hat Papillon Paragliding eine echte Erfolgsgeschichte geschrieben.

Angefangen hat alles am Fuße der Wasserkuppe, und zwar vor bereits über 40 Jahren. Damals gründete Ulrich Kroll die Drachenflugschule „Papillon“ in Poppenhausen (Wasserkuppe). 1994 erweiterte sie Andreas Schubert zur Gleitschirmflugschule. Durch den Zukauf der Hotels „Deutscher Flieger“ und „Peterchens Mondfahrt“ wurde der Weg für den Bau eines neuen Flugcenters direkt an letzterem im Jahr 2005 geebnet. Schule, Shop, Luftfahrttechnischer Betrieb sowie Buchhaltung- und Verwaltungsbüros sind seitdem unter einem Dach vereint. „Die räumliche Nähe fördert die enge Zusammenarbeit des ganzen Teams und trägt zum Erfolg des Unternehmens bei“, sind sich die beiden Geschäftsführer Andreas Schubert und Boris Kiauka einig, die seit 2009 gemeinsam das Unternehmen führen. An drei Standorten in Deutschland sowie im Stubaital und in Brixen beschäftigt Papillon Paragliding heute 110 Mitarbeiter und 9 Auszubildende, gut die Hälfte davon auf der Wasserkuppe. Das Team bildet Piloten und Fluglehrer aus und hebt mit den Flugsportlern in Fluggebieten in ganz Europa und weltweit ab.

 

Keine Extremsportart

Anders als beim Drachenfliegen liegt der Schwerpunkt des Gleitschirmfliegens im Breitensport. „Wettkampfpiloten haben natürlich eine enorme Medienpräsenz und das braucht der Sport ebenso. Aber nur etwa 20 Prozent der Piloten betreiben Paragliding als Extremsport“, erzählt Boris Kiauka. In den zurückliegenden 40 Jahren habe es in der Ausbildung auf der Wasserkuppe keine folgenschweren Gleitschirmunfälle gegeben. Das sei nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass die Ausbildung der Piloten nach dem weltweit höchsten Sicherheitsstandard, dem Papillon Schulungsstandard, erfolgt. Mit sicherster Ausrüstung, höchster Fluglehrerkompetenz und Funkbetreuung an hindernisfreien Hängen. Die Flugschule war Vorreiter im Ausbildungsstandard, den mittlerweile auch der Dachverband DHV (Deutscher Hängegleiterverband) übernommen hat. Die Unternehmensphilosophie wird im Team deutlich kommuniziert: Papillon steht für sicheres Fliegen. Der älteste Pilot, der bei Papillon Gleitschirmpilot wurde, war 82 Jahre alt: „Papillon Paragliding ist ein Breitensport, kein Extremsport“, erklärt Boris Kiauka.

 

Wachstumschancen im Handel

Die positive Gesamtentwicklung der vergangenen Jahre wurde nicht zuletzt durch das überregionale und internationale Geschäft erzielt. So ist es den Rhönern gelungen, sich mit ihrem Handelsunternehmen „Gleitschirm direkt“ als einer der größten Flugsportausrüster am Weltmarkt zu etablieren. Seit über zehn Jahren kann Papillon auf kontinuierliches Wachstum und steigende Umsätze zurückblicken. Getreu dem Motto: „Papillon – auf geht’s!“ wird die Faszination Fliegen auch in den nächsten Jahren noch viele Menschen auf den Berg der Flieger führen.

 

Linda Schlosser