Präzisionsbauteile aus Metall und Kunststoff - Werner Schmid GmbH

Die Werner Schmid GmbH bietet seit sieben Jahrzehnten innovative Lösungen bei der Herstellung von Präzisionsbauteilen aus Metall und Kunststoff. Anfang März wurde die Unternehmerfamilie gleich mit vier German Stevie Awards in Gold ausgezeichnet.

 

 

Für ihre Investitionsinitiative sowie die technische und strukturelle Weiterentwicklung in den vergangenen Jahren erhielt die Werner Schmid GmbH einen Award als Unternehmen des Jahres in der Kategorie „Herstellung und Produktion“. Ebenfalls in dieser Kategorie mit Gold ausgezeichnet wurden die Geschäftsführer Joachim und Matthias Hauß als Unternehmer des Jahres.

 

 

Das jahrelange Engagement des Unternehmens für Perspektiva und antonius, aber auch für die Umwelt im Rahmen eines Umweltmanagements wurde mit dem Gold Stevie Award für das Corporate-Social-Responsibility-Programm des Jahres (Kategorie „Unternehmen bis 2500 Mitarbeiter“) belohnt.

Als ganz besondere Auszeichnung erhielt Monika Hauß-Schmid den erstmals vergebenen Lebenswerk Award in Gold. Damit wurde sie nicht nur für die Entwicklung des Unternehmens, sondern auch für ihren jahrelangen Einsatz als Beirat bei Perspektiva und als Vizepräsidentin der IHK Fulda ausgezeichnet.

 

Die Anfänge

 

Nach Ende des Krieges verschlug es Werner Schmid von Leipzig nach Fulda. Trotz des Mangels an Geld und guten Beziehungen entschloss er sich zur Gründung eines metallver- arbeitenden Unternehmens und begann schon im Mai 1946 mit der Instandsetzung zerstörter Wohnungen.

Mit dem Umzug in die ersten eigenen Räumlichkeiten entwickelte sich das Unternehmen 1953 zum Stanzwerk und begann mit dem Aufbau des Bereichs Werkzeugbau. In einem logistischen Kraftakt übersiedelte der gesamte Betrieb nur zehn Jahre später an den heutigen Standort in der Weichselstraße. In den 1970er Jahren startete der Aufbau der Sparte Kunststofffertigung. Aufgrund der seltenen Kombination von Metallund Kunststofffertigung spezialisierte das Unternehmen sich auf Metall-Kunststoff-Hybridverbindungen, die nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Portfolios sind.

 

 

Hohe Maßgenauigkeit

 

Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Herstellung von technisch anspruchsvollen Bauteilen mit hoher Maßgenauigkeit in den Bereichen Metall- und Kunststoffverarbeitung. Die hierfür nötigen Werkzeuge und Formen werden im firmeneigenen Werkzeugund Formenbau hergestellt. Zu den wichtigsten Kunden zählen die Automobil- und Elektroindustrie, die Mess- und Regeltechnik sowie die Lüftungsindustrie.

Heute wird das Familienunternehmen bereits in der dritten Generation von einer Doppelspitze geführt. Matthias, kaufmännischer, und Joachim Hauß, technischer Leiter, sind seit 2015 Geschäftsführer der Werner Schmid GmbH. Sie haben die Verantwortung des Familienunternehmens von ihrer Mutter Monika Hauß-Schmid übernommen, die das Werk für Präzisionsbauteile 36 Jahre lang geführt hat. 1993 musste sie einen schweren Schicksalsschlag verkraften – den viel zu frühen Tod ihres Ehemannes, der mit ihr gemeinsam das Unternehmen geführt hatte. Nach der Übergabe an ihre Söhne im Jahr 2015 wechselte sie in den Ruhestand und schied 2019 nach dem Ende ihrer zweiten Amtszeit als IHKVizepräsidentin aus der Vollversammlung aus. Ihr Engagement bei Perspektiva setzt sie auch künftig fort, unter anderem als Beiratsmitglied sowie als Kursleiterin.

 

 

Technischen Fortschritt sichern

 

Für das Unternehmen, das mittlerweile auf um die 300 Mitarbeiter angewachsen ist, steht die technische Weiterentwicklung im Vordergrund. In den vergangenen drei Jahren wurden 3,5 Millionen Euro in den Ausbau des Maschinenparks  investiert. Für technologischen Fortschritt sorgen auch Forschungskooperationen mit Universitäten.

Die Werner Schmid GmbH engagiert sich seit vielen Jahren für Inklusion und ist Gründungsmitglied der gemeinnützigen Organisation Perspektiva. Zudem setzt sie sich im Rahmen ihres zertifizierten Umweltmanagements für den Umweltschutz ein. Hierfür nimmt das Unternehmen an verschiedenen Initiativen teil - zuletzt beispielsweise an dem regionalen Projekt „Energie
Scouts“ und an einem dreijährigen Energie-Effizienz-Tisch im Modell Hohenlohe, Netzwerk betrieblicher Umweltschutz e.V.

 

 

WRF