"Transformation ist voll im Gange" - Gersfelder Metallwaren GmbH

Im vergangenen Jahr feierte die Gersfelder Metallwaren GmbH (GMW) ihr 50-jähriges Firmenjubiläum. Der metallverarbeitende Betrieb wird inzwischen in dritter Generation geführt. Als Zulieferer für die Automobilindustrie steckt das Unternehmen aktuell wie die gesamte Branche in einem Transformationsprozess und erfindet sich gerade neu.

 

 

1970 von Irmgard Pfeifer gegründet, gehört die GMW GmbH heute zu den führenden deutschen Herstellern von Montage- und Schweißbaugruppen, Draht- und Rohrbiegeteilen sowie Drehteilen. Die Zahl der Mitarbeitenden wuchs in den  vergangenen 50 Jahren kontinuierlich von zunächst 35 auf aktuell rund 250. Nach der Firmenübernahme von Matthias Pfeifer im Jahr 1988 wird das Gersfelder Familienunternehmen seit 2014 in dritter Generation von seinem Sohn Maximilian geführt.

 

 

Traditionsbetrieb im Wandel

 

„Unser Kundenkreis erstreckt sich über ganz Europa, unsere Teile werden sogar weltweit verbaut“, erklärt Maximilian Pfeiffer. GMW liefert vor allem Produkte für die Automobilindustrie. „Natürlich bereiten wir uns auf diesen  Transformationsprozess vor. Mit unserer hohen Kompetenz im Bereich der Metallverarbeitung sind wir aber gut aufgestellt und arbeiten schon jetzt daran, neue Produktfelder zu erschließen.“ So bieten beispielsweise alternative Antriebsformen neue Perspektiven, aber auch in der Medizintechnik liege großes Potenzial.

 

 

Großauftrag für E-Auto

 

Dass das Unternehmen am Puls der Zeit ist, zeigt sich auch in einem Großauftrag eines weltbekannten Elektroautoproduzenten: Hier wird GMW für das neue Fahrzeugmodell die Bremsgestänge liefern. „Für diesen Auftrag haben wir noch einmal kräftig in unsere Fertigung investiert“, so Pfeifer (siehe WRF 02/2021). Diese Investition soll auch in anderen Bereichen Früchte tragen und das Portfolio des Metallverarbeiters noch einmal erweitern.

 

 

Ehrgeizige Ziele

 

Aber auch abseits der anstehenden Veränderungen verfolgt Maximilian Pfeifer mit seinem Unternehmen ambitionierte Pläne. „Wir wollen international weiter wachsen und unsere Marktanteile in verschiedenen Branchen stetig ausbauen“, so der geschäftsführende Gesellschafter. Der bevorstehende Wandel biete schließlich auch große Chancen.

 

 

Christian Vey, www.region-fulda.de